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Der älteste Teppich – Ein Perser?




  • CRISTO Teppiche Köln, der Experte für Perserteppiche und Orientteppiche meldet:

    Nach einheitlicher Meinung der Experte ist der Perser Teppich der wertvollste Teppich, der je geknüpft wurde.  Seine ca 3000 Jahre Tradition führt auf das antike Volk der Meder zurück.

    Nach
    einheitlicher Meinung der Experte ist der Perser Teppich der wertvollste
    Teppich, der je geknüpft wurde.  Seine ca
    3000 Jahre Tradition führt auf das antike Volk der Meder zurück.

    Im Jahre
    1947 wurde der skytischen Fürstengrab im Altaigebirge gefunden;  der Teppich wurde nach dem Ort Pazyrik
    genannt.  Der Pazyrik Teppich 183 x 200
    cm wird seitdem im Hermitage Museum von St Petersburg aufbewahrt. Nach Meinung
    aller Forscher wurde der Pazyrik Teppich von “Medern” oder “Parsen” (alten Persern)
    im Raum der grossen Provinz Khorasan mit Gördes Knoten geknüpft, er zeigt
    ähnliche Ornamente und Figuren wie im über 2500 Jahre alten Palast von
    Persepolis, der vom Makedonier Alexander verbrannt wurde. Die Ruinen von
    Persepolis liegen nah der Stadt Shiraz. Am Pazyrik  Teppich lässt sich erkennen, daß die Entwicklung
    des Perser Teppiches bis Heute 2500 Jahre zurückliegt.

    Es
    sind  zahlreiche Bücher über den
    Perserteppich von verschiedenen Autoren geschrieben worden. Der berühmte
    amerikanische Teppichforscher Professor Poppe, der in der Stadt Schiraz 1969
    beigesetzt worden ist, hat sich intensive mit dem Thema beschäftigt.

    Die
    Einzigartigkeit des Perser Teppiches liegt daran, daß sie geknotet
    werden und daß die einzelnen Knoten an dem Schussfaden und an dem Kettenfaden
    festgebunden sind, dazu kommt eine dritte Absicherung durch
    einen zusätzlichen
    Zwischenschussfaden “Arhadj”,einen dünnen Garn, oft mit dem bloßen Auge nicht zu sehen.

    Je nach Feinheit und unter
    Berücksichtigung verschiedenen Faktoren wie Wollqualität, Seidenqualität,
    verwendete Farben oder weiteren Faktoren wie Seltenheit des Musters oder
    anderen Besonderheiten haben sie wohl unterschiedliche Preise.

    Die Tatsache, daß sie die
    Jahrhunderte überdauern können, wie sich an manchen vorzüglich erhaltenen
    antiken Stücken feststellen läßt,  ist
    darauf zurückzuführen, daß ihre Haltbarkeit einzigartig ist. Man findet sie in
    den Museen oder in den Versteigerungshäusern, das Auktionshaus Christie’s
    versteigerte letztes Jahr einen Teppich aus der Provinz Kerman vom17 Jahundert
    für 7,2 Millionen Euros.

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